Was wir tun

Die Deutsche Manufakturenstrasse macht die deutschen Manufakturen sichtbar, in dem sie als lebendige Erlebnisstrasse die Orte, an denen Besonderes entsteht, kartographiert. Die Manufakturen und ihre Region können entdeckt, besucht und erlebt werden. Bei der Spurensuche stoßen Besucher auf Bekanntes und Überraschendes, sie lernen die neuesten Erkenntnisse, Technologien und Methoden kennen, mit denen Manufakturen das klassische Handwerk weiterentwickeln und nicht zuletzt die Menschen, die hinter den Manufakturen stehen.

Die Deutsche Manufakturenstrasse versteht sich als Netzwerk, das für kulturelle Vielfalt eintritt, die ästhetische Stilbildung und die Ausbildung in den für Manufakturen relevanten Bereichen fördern will.

Zentrales Anliegen der Deutschen Manufakturenstrasse ist es, den Begriff „Manufaktur“ und „Handmade in Germany“ vor einer semantischen Überdehnung zu schützen, so dass dieser nicht an Aussagekraft verliert.

Durch Veranstaltungen, Initiativen und Projekte wie die „Arche der Dinge“ – ein Archiv von Produkten und Produktionsweisen, die vom Verschwinden bedroht sind - arbeitet die Deutsche Manufakturenstrasse an der Erhaltung des kulturellen Erbes der Manufakturen.

Um Produzenten, Händler und Verbraucher miteinander in Kontakt zu bringen, organisiert die Deutsche Manufakturenstrasse verschiedene Ausstellungen, Märkte und andere Veranstaltungen.

Das Wirken der Manufakturen und ihre Rolle in der Region ist bislang zu wenig von der Politik als Wirtschafts- und Gesellschaftsfaktor wahrgenommen worden. Die Deutsche Manufakturenstrasse bringt ihre Akteure in den Dialog mit Entscheidungsträgern aus Politik und Verbänden.

Die Deutsche Manufakturenstrasse ist ein eingetragener Verein, der 2015 in Berlin gegründet wurde. Der juristische Vereinssitz des Deutsche Manufakturenstrasse e.V. ist Berlin, die Geschäftsstelle im Direktorenhaus in Berlin.